

Schwellenzeiten...
Wenn das Alte nicht mehr
und das Neue noch nicht trägt,
lausche ich nach innen
auf den Weg, der kommen will.
Nicht-mehr und Noch-nicht.
Alte Weggefährtinnen des Lebens.
Immer wieder auftauchend, sich zeigend,
in den Schwellenzeiten. Fort und Fort.
(Sabrina Gundert)
Trauern um geplatzte Lebensträume
Das leben verläuft zyklisch: Entstehen - Blühen - Vergehen - Tod - Entstehen - Blühen - Vergehen - Tod
Schwellenzeiten entstehen oft dann, wenn:
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eine Diagnose gestellt wird
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der Körper nicht mehr „funktioniert“ wie früher
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alte Bewältigungsstrategien an ihre Grenze kommen
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etwas endet, ohne dass das Neue schon da ist
Diese Zeiten fühlen sich häufig unsicher, orientierungslos oder erschöpfend an.
Und sie lassen sich nicht beschleunigen.
Schwellen sind keine Probleme. In der Arbeit mit Schwellenzeiten (nach Sabrina Gundert) werden Übergänge nicht als Defizit betrachtet, sondern als notwendige Zwischenräume.
Ein Raum zwischen:
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nicht mehr
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und noch nicht
In Schwellenzeiten geht es weniger um Lösungen und mehr um:
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"Aus"- Halten
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Wahrnehmen
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Begleitet-Sein
Ich begleite Schwellenzeiten:
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ohne Zielvorgaben
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ohne Beschleunigung
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ohne Erwartung an Veränderung
Der Fokus liegt auf:
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Orientierung im Moment
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Halt im Übergang
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einem würdevollen Umgang mit Nicht-Wissen
Gerade für Menschen mit frühem Bindungstrauma, Angst oder chronischer Erschöpfung kann diese Art der Begleitung entlastend sein.

Das traumasensible Coaching und die Arbeit mit Schwellenzeiten ergänzen sich wunderbar:
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NESC und das Morgenlicht helfen, das Nervensystem und den Zusammenhang mit den ersten Lebensjahren zu verstehen
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Schwellenarbeit hilft, Übergänge nicht zu übergehen
Zusammen schaffen sie Raum für Integration – nicht durch Leistung, sondern durch Beziehung.
In Kontakt kommen
Bevor wir eine gemeinsame Begleitung beginnen, lade ich dich in einen kostenfreien Orientierungsraum ein.
Dies ist ein ca. 15-minütiges Gespräch via Zoom, das einen geschützten Rahmen für ein erstes Kennenlernen bietet.
Der Orientierungsraum dient dazu, vorab ganz in Ruhe zu prüfen, ob diese Basis für unsere Zusammenarbeit da ist.
Erst wenn wir beide ein stimmiges Gefühl für diese nächsten drei Schritte haben, beginnen wir den gemeinsamen Weg.

