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Die perfekte Katastrophe

Aktualisiert: 2. März

Wenn HPU, Bindungstrauma, Diätkultur und Diabetes aufeinandertreffen


Ein paar Worte vorab:

Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Vielleicht ist deine Geschichte anders - andere Schichten, andere Reihenfolge, andere Ausprägungen.


Aber vielleicht hilft es dir zu sehen:

Du bist nicht allein. Die Komplexität, in der du steckst - sie hat Gründe.

Sie hat eine Geschichte. Und sie ist nicht deine Schuld.


Über eine Frau die alles versucht hat und trotzdem hier gelandet ist


Als die Diagnose kam, war ich vorbereitet - und doch völlig unvorbereitet.

Ich hatte Werkzeuge. NESC. Morgenlicht-Coaching®. Traumasensitives Yoga. Ich hatte Frieden im Essverhalten gefunden, verstanden, dass mein Nervensystem eine Rolle spielt, nicht "mangelnde Disziplin".

Ich konnte die praktischen Dinge umsetzen: Die Ernährung anpassen fiel mir nicht schwer - durch die jahrelangen Diäten hatte ich sehr viel ausprobiert und das half mir. Die Bewegung zu integrieren war okay - durch TSY hatte ich einen neuen Zugang zu meinem Körper gefunden. Den Blutzucker zu tracken funktionierte - mit NESC konnte ich regulieren.


Und doch war da dieser Schock. Diese Trauer, die gleichzeitig keine Überraschung war, als hätte ein Teil von mir es schon gewusst. Diese Unfassbarkeit. Dieses tiefe Verstummen. Der Freeze. Ich funktionierte - aber innerlich war ich gefroren.


Warum? Weil die Diagnose nicht auf leeren Boden fiel. Sie fiel auf Jahrzehnte von Schichten. Von Kämpfen. Von Versuchen, richtig zu sein, passend zu sein, okay zu sein. Die Diagnose war nicht der Anfang - sie war der Gipfel eines Berges, der schon lange gewachsen war.

Lass mich dir von diesen Schichten erzählen. Von der perfekten Katastrophe, die sich in mir aufbaute, lange bevor die Ärztin das Wort "Diabetes" aussprach.


Rosa Irisblüte

Die perfekte Katastrophe.

Von Geburt an: Das unsichtbare Fundament

Ich wurde mit HPU geboren. Ich wusste es nicht. Niemand wusste es. Aber mein Körper - mein Körper wusste es von Anfang an.

Hämopyrrollaktamurie. Ein sperriges Wort für etwas, das mein ganzes Leben prägen sollte. Mein Körper schied vermehrt Vitamin B6, Zink und Mangan aus. Nicht ein bisschen. Massiv. Seit dem ersten Tag.

Was das bedeutete? Ich lebte in einem chronischen Nährstoffmangel. Mein Nervensystem hatte nicht die Bausteine, die es brauchte. Mein Stoffwechsel arbeitete unter Dauerstress.

Mein Körper schrie - ständig - nach dem, was ihm fehlte.

Als Kind spürte ich das als: Erschöpfung, die tiefer ging als bei anderen Kindern. Stressintoleranz - ich konnte nie so viel aushalten wie die anderen. Stimmungsschwankungen, die niemand verstand. Und Heißhunger. Dieser unstillbare Heißhunger nach Süßem, nach Kohlenhydraten, nach schneller Energie.

Aber niemand erkannte es. Nicht die Ärzte. Nicht die Eltern. Nicht ich. Man dachte: Das Kind ist halt sensibel. Muss sich mehr anstrengen. Soll sich nicht so anstellen. Sie isst halt einfach viel. Sie ist eben moppelig.

Und ich lernte die erste, tiefste Lektion: Mit mir stimmt etwas nicht.


Das unsichere Fundament: Wenn Bindung fehlt

Und dann war da noch die Art, wie ich aufwuchs. Ein Umfeld, das nicht sicher war. Emotional abwesende Bezugspersonen. Chaos. Unberechenbarkeit.

Die Botschaft - manchmal laut, manchmal leise: "Liebe ist an Bedingungen geknüpft. Du musst funktionieren, um okay zu sein."

Mein Nervensystem entwickelte sich in dieser Unsicherheit.

Es lernte nie: "Die Welt ist sicher. Ich bin sicher. Ich darf entspannen." Stattdessen lernte es: "Ich muss wachsam sein. Immer. Ich muss es richtig machen. Ich darf nicht auffallen. Ich darf nicht zu viel brauchen."


Hypervigilanz wurde mein Grundzustand. Mein autonomes Nervensystem pendelte zwischen Kampf (Sympathikus - ich muss es schaffen, ich muss funktionieren, Panik) und Erstarrung (dorsaler Vagus - ist eh egal, Hoffnungslosigkeit, Vergeblichkeit, Shutdown). Der ventrale Vagus - der Ort der Sicherheit, der Verbindung, der Heilung - war mir fremd.


Und hier, in dieser Kombination aus HPU und Trauma, entstand etwas Fatales: Ein dysreguliertes Nervensystem verschlimmert HPU. Stress erzeugt mehr Pyrrole, mehr Nährstoffverlust, mehr Stress. Der Teufelskreis hatte begonnen, lange bevor ich alt genug war zu verstehen, was mit mir geschah.


Die Jugend: Allein mit allem

Dann kam die Pubertät. Hormone explodierten. Emotionen wurden überwältigend - Trauer, Wut, Angst, alles gleichzeitig, alles zu viel. Und ich hatte ein unterversorgtes Nervensystem (HPU), ein dysreguliertes Nervensystem (Trauma), und keine - absolut keine - Werkzeuge für Emotionsregulation.

Niemand hatte mir beigebracht, wie man Gefühle fühlt ohne überwältigt zu werden. Wie man Trauer ausdrückt. Wie man sich selbst beruhigt. Also lernte ich: Gefühle wegdrücken. Nicht spüren. Funktionieren.

Und das Essen? Das Essen füllte die Leere. Das Essen betäubte. Das Essen war verfügbar, wenn niemand sonst da war. Essen wurde mein primäres - mein einziges - Werkzeug zur Emotionsregulation. Und gleichzeitig der Ort an dem ich kämpfte.

Nicht weil ich schwach war. Sondern weil es das Einzige war, was ich hatte. Mein System tat sein Bestes. Es fand einen Weg zu überleben. Und der Weg hieß: Essen. Das weiß ich aber heute erst.


Der Heißhunger: Biologie, nicht Versagen

Hier muss ich etwas klarstellen, weil es so wichtig ist: Mein Heißhunger war nicht "mangelnde Disziplin". Er war nicht "Schwäche". Er war nicht etwas, das ich "überwinden" musste.

Mein Heißhunger war Biologie.


Ein Körper im Nährstoffmangel (HPU) schreit nach Nahrung. Besonders nach schneller Energie - Zucker, Kohlenhydrate. Besonders nach nährstoffdichten Lebensmitteln. Mein Körper versuchte verzweifelt, den Mangel auszugleichen. Das ist nicht Versagen. Das ist Überlebensintelligenz.


Und dann noch die Emotionen, die reguliert werden mussten. Das Nervensystem, das in Dauerstress war.

Drei Systeme schrien gleichzeitig: "ESS!"

Ich aß, weil mein Körper Nährstoffe brauchte. Ich aß, weil meine Emotionen reguliert werden mussten. Ich aß, weil mein Nervensystem in Dauerstress war.

Das war nicht falsch. Das war: Mein System wusste sich zu helfen. Mit den Mitteln, die es hatte.


Das Paradox: Rebellisch - und doch nicht

Hier wird meine Geschichte interessant. Ich war kein braves, angepasstes Kind. Ich war rebellisch. In vielen Bereichen habe ich früh und laut NEIN gesagt. Ich war nicht die Tochter, die alles schluckt. Nicht die Freundin, die sich verbiegt.

Aber. Bei einem Thema habe ich zu allem JA gesagt: Bei Diäten. Bei "passend machen". Bei "den Körper verändern".

Warum? Weil hier die Botschaft war: "Wenn du dünn bist, dann bist du okay. Dann passt du. Dann wirst du akzeptiert. Dann bist du liebenswert. Du dünne Menschen sind gesund!"


Und das - das wollte ich verzweifelt. Also sagte ich JA. Zu jeder Diät. Zu jedem Programm. Zu jedem "Versuch es doch mal so". Jahrzehnte lang JA. Zu Restriktion. Zu Verzicht. Zu Selbstkasteiung.

Weil ich glaubte: Dann wird alles gut. Dann werde ich endlich richtig sein.

Aber weißt du was? Es wurde nie gut. Und irgendwann kollabierte auch dieses JA.


Der Umschlag: Wenn das NEIN kommt

Nach 20, 30, 40 Diäten kippte etwas. Das JA, das ich jahrzehntelang zu den Diäten gesagt hatte, brach zusammen. Das NEIN, das ich in anderen Bereichen schon immer hatte, dehnte sich aus. Auch auf die Diäten. Auch auf alles, was mit "passend machen" zu tun hatte.

Plötzlich war da nur noch: NEIN.

NEIN zu "Du solltest weniger essen". NEIN zu "Mehr Sport wäre gut". NEIN zu "Versuch doch mal...". NEIN zu allem, was auch nur entfernt nach Ernährungsumstellung roch.


Auch wenn es vielleicht wirklich geholfen hätte. Auch wenn es liebevoll gemeint war. NEIN.

Jahrelang dachte ich, das sei der sabotierende Teil in mir. Der destruktive Teil. Der Teil, der mich klein hält.

Aber heute weiß ich: Das war der Überlebens-Anteil. Der Anteil, der wusste: "Wenn wir wieder hungern, geht es uns schlechter. Wenn wir wieder verzichten, wird die Erschöpfung unerträglich. Wenn wir uns wieder bestrafen, kollabiert das System."

Dieser Anteil wollte nicht sabotieren. Er wollte überleben. Und versorgt werden. Und er hatte recht.


Die Diätkultur: Symptomatisch, nicht kausal

Und die ganze Zeit - durch alle Diäten, alle Programme, alle Versprechen - fragte niemand die richtigen Fragen.

Niemand fragte: "Warum isst du?" Niemand fragte: "Was braucht dein Körper wirklich?" Niemand fragte: "Was fehlt in deinem System?"


Stattdessen: "Mehr Disziplin. Mehr Kontrolle. Weniger essen."

Die Diätkultur war symptomatisch. Nicht kausal. Sie sah das Gewicht, das Essen, das Verhalten. Sie sah nicht die HPU. Nicht das Trauma. Nicht die Dysregulation. Nicht die Jahrzehnte von Mangel - stofflich und emotional.

Und so lief ich in die völlig falsche Richtung. Weg von dem, was ich wirklich brauchte. Hin zu mehr Kampf, mehr Stress, mehr Erschöpfung.

Restriktion verschlimmerte den HPU-Mangel. Stress aktivierte den Sympathikus. Die Verbote machten Essen noch emotionaler. Und nach jedem Bruch, jedem Binge, jeder "Niederlage" kam die Scham. Die Scham aktivierte den dorsalen Vagus - Erstarrung, Hoffnungslosigkeit, noch mehr emotionales Essen.

Die Diätkultur machte alles schlimmer. Und ich merkte es nicht. Jahrzehnte lang merkte ich es nicht.


Die tausend kleinen Stiche: Mikrotraumata

Und während all dem sammelten sich die Mikrotraumata. Nicht ein großes Trauma. Tausend kleine Verletzungen.

Jeder Kommentar: "Willst du das wirklich essen?" Jeder Blick: Der mitleidige, der verurteilende. Jede Situation: Der zu enge Flugzeugsitz, die Umkleidekabine mit Spiegel, das Familientreffen ("Du siehst gut aus" bedeutet: "Hast du abgenommen?").


Jeder Arztbesuch, bei dem mein Gewicht das einzige Thema war. Jedes Mal, wenn ich mich nicht wehren konnte gegen die ungebetenen Ratschläge.


Tausend kleine Nadelstiche.

Jeder einzelne "nicht so schlimm". Zusammen: Ein riesiges Trauma.

Und die Double Binds. Die unmöglichen Situationen, in denen egal was ich tue, es falsch ist.

"Akzeptiere deinen Körper" vs. "Aber nimm ab".

"Hör auf deinen Körper" vs. "Dein Körper lügt" (HPU, emotionaler Hunger).

"Iss genug" vs. "Aber nicht zu viel" (was ist genug bei HPU + emotionalem Essen?).

"Entspann dich" vs. "Sei diszipliniert".

Ich steckte fest. Ständig.

In Situationen, wo jede Entscheidung falsch war.


Das Nervensystem auf Anschlag

Und so stand ich irgendwann da - vor der Diabetes-Diagnose - mit einem System, das:

Seit Geburt unterversorgt war (HPU). In Unsicherheit aufgewachsen war (Trauma). Nie Emotionsregulation gelernt hatte. Jahrzehnte durch Diäten zusätzlich geschädigt wurde. Durch Schwangerschaften weiter erschöpft wurde.

Mein Nervensystem war am Limit. Erschöpft. Überlastet. Es pendelte nur noch zwischen Kampf (Sympathikus: "Ich MUSS es schaffen!") und Erstarrung (dorsaler Vagus: "Ist eh egal.").

Der ventrale Vagus - der Ort, wo Heilung geschieht - war unerreichbar.


In diesem Zustand funktioniert Insulin schlechter. Cortisol ist chronisch erhöht und hält den Blutzucker hoch. Heißhunger ist unkontrollierbar. Schlaf ist gestört. Jede kleine Belastung fühlt sich wie Katastrophe an.


Mein Nervensystem konnte nicht mehr. Und mein Stoffwechsel auch nicht.

Die Schwangerschaften: Der nächste Treffer

Und dann kamen die Kinder. Schwangerschaft bei HPU bedeutete: Noch höherer Nährstoffbedarf (für das Baby), aber noch mehr Ausscheidung von B6, Zink, Mangan. Extremer Mangel. Übelkeit (B6-Mangel!), Erschöpfung tiefer als "normal", emotionale Achterbahn.


Nach der Geburt: Hormone stürzten ab. Stillen entzog weitere Nährstoffe. Schlafmangel - der größte Stressor überhaupt. Postpartale Depression (häufiger bei HPU, aber niemand macht die Verbindung). Ich machte Psychotherapie und wurde zwar etwas stabiler, aber:


Das Gewicht? Blieb. Egal was ich versuchte. Weil der Stoffwechsel im Energiespar-Modus war. Weil die Schilddrüse oft betroffen ist bei HPU. Weil die Insulin-Regulation gestört war. Weil das Nervensystem völlig überfordert war.

Jede weitere Schwangerschaft: Ein weiterer Treffer für ein schon geschwächtes System.


Die Wende: Traumaheilung und neue Werkzeuge

Und dann - irgendwann in diesen Jahren nach den Schwangerschaften - fand ich etwas anderes. Nicht noch eine Diät. Nicht noch ein Programm zum Abnehmen.

Ich fand Traumaheilung.

Ich fand Morgenlicht-Coaching® bei Lea Hamann. Körperorientierte Arbeit mit den frühesten Wunden. Die Prägungen sehen. Die Trauer zulassen. Das innere Kind nachnähren.

Ich fand traumasensibles Yoga. Bewegung nicht als Zwang, sondern als Dialog. Meinen Körper wieder spüren lernen. Sanft. Ohne Leistungsdruck.

Ich fand NESC - NeuroSystemische Emotionale SelbstKompetenz bei Britta Kimpel.

Endlich verstehen, was mit meinem Nervensystem passiert. Zwischen Kampf, Erstarrung und Sicherheit unterscheiden lernen. Pendeln zwischen Belastung und Ressource. Dem ventralen Vagus näherkommen.


Und irgendwann - nach Monaten, nach Jahren dieser Arbeit - fand ich Frieden im Essverhalten. Nicht perfekt. Aber: Ich verstand, dass mein Nervensystem daran beteiligt war, nicht "mangelnde Disziplin". Ich verstand die HPU. Ich verstand meine Geschichte.


Das emotionale Essen wurde seltener. Der Kampf gegen meinen Körper ließ nach. Ich lernte: Ich bin nicht das Problem. Mein System ist überfordert - und ich kann ihm helfen.


Die Diagnose: Der Schock trotz Vorbereitung

Und dann kam die Diagnose.

"Diabetes Typ 2."

Ich hatte Werkzeuge. Ich hatte Verständnis. Ich konnte die praktischen Dinge umsetzen - die Ernährung anpassen, die Bewegung integrieren, den Blutzucker tracken.

Und doch: Dieser Schock. Diese Trauer, die gleichzeitig keine Überraschung war. Diese Unfassbarkeit. Dieses Verstummen. Der Freeze.

Weil die Diagnose nicht isoliert stand. Sie war nicht "nur" eine neue Information.

Sie war: Die finale Schicht. Der Gipfel des Berges.

Die Bestätigung von etwas, das ich schon lange gespürt hatte.

All die Schichten - HPU, Trauma, Diäten, Mikrotraumata, Schwangerschaften, die Erschöpfung - sie hatten sich aufgetürmt. Und jetzt war da dieser Name dafür: Diabetes.

Ich funktionierte. Ich setzte um, was nötig war. Aber innerlich war ich gefroren. Der Freeze - der dorsale Vagus - hatte mich. Nicht weil ich nicht konnte. Sondern weil die emotionale Wucht zu groß war.

Die Trauer musste durch. Die Unfassbarkeit musste sein. Das Verstummen musste Raum bekommen.


Was das bedeutet

Das hier ist meine perfekte Katastrophe. Nicht eine Sache, die schiefgelaufen ist.


Sondern: Schichten über Schichten, die sich aufgetürmt haben, bis das System kollabierte.


Und hier ist die Wahrheit: Es war nicht meine Schuld.

Nicht die HPU (von Geburt an). Nicht das Trauma (ein Kind kann sich seine Umgebung nicht aussuchen). Nicht das emotionale Essen (es war das einzige Werkzeug). Nicht die Diäten (ich habe versucht, "richtig" zu sein). Nicht der Widerstand (er wollte mich schützen). Nicht die Schwangerschaften (Leben zu erschaffen ist nicht Versagen).

Es war systemisches Versagen. Nicht persönliches.


Und wenn du deine eigene perfekte Katastrophe hast - deine eigenen Schichten, deine eigene Geschichte: Es ist nicht deine Schuld.


Der Weg

Heute weiß ich: Man kann diese Katastrophe nicht "weg machen". Man kann nicht eine Schicht herausnehmen und erwarten, dass der Rest stabil bleibt.

Man muss alle Schichten sehen. Alle würdigen. Allen Raum geben.

Und dann - ganz behutsam, ganz sanft - die Bedingungen schaffen, in denen Heilung geschehen kann.

Nicht durch mehr Kampf. Nicht durch mehr Kontrolle. Nicht durch "Reiß dich zusammen".

Sondern durch: Nervensystem-Regulation (NESC). Durch Heilung der frühen Wunden (Morgenlicht-Coaching®). Durch Körperarbeit (traumasensesibles Yoga). Durch Begleitung in den Schwellenzeiten (Sabrina Gundert). Durch Verständnis für HPU.

Durch trauma-sensible Integration von Diabetes.

Durch: Sehen. Würdigen. Raum geben. Unterstützen.


Nicht weg machen.

Sondern: Die Bedingungen schaffen, in denen das System sich selbst regulieren kann.


Das ist meine Arbeit heute. Nicht als "fertige" Coach, die am Ziel angekommen ist. Sondern als jemand, die mitten im Prozess ist. Die ihre eigene perfekte Katastrophe kennt.

Und die genau deshalb versteht, wie komplex Heilung ist.


Für dich

Wenn du deine eigene perfekte Katastrophe hast. Wenn Schichten über Schichten sich aufgetürmt haben. Wenn du nicht mehr weißt, wo anfangen.

Du bist nicht allein.

Und es ist nicht deine Schuld.


Für die Frau, die endlich gesehen werden will - in all ihrer Komplexität.


💚


Wenn du das hier liest und denkst:


"Ja. GENAU SO ist es. Endlich versteht jemand."


Dann bist du hier richtig.


Du bist nicht zu kompliziert.


Du bist nicht hoffnungslos.


Du bist nicht gescheitert.


Du bist ein Mensch mit einer komplexen Geschichte.


Und du verdienst einen Ansatz, der dieser Komplexität gerecht wird.


Nicht mehr "nur Disziplin".


Sondern: Heilung.



Wie könnte es weitergehen?


Auf Telegram entstehen begleitende Gedanken, Mini-Übungen & neue Perspektiven.

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Rechtlicher Hinweis

Die Inhalte dieser Blogreihe dienen der Information, Einordnung und Reflexion. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose, keine ärztliche Behandlung und keine Psychotherapie.

Bei bestehenden Erkrankungen – insbesondere bei Insulinresistenz, Diabetes oder anderen Stoffwechselstörungen – wende dich bitte an deine behandelnde Ärztin, deinen Arzt oder deine Diabetologin bzw. deinen Diabetologen. Änderungen an Medikation, Therapie oder Ernährung sollten stets in fachlicher Abstimmung erfolgen.

Bei Verdacht auf HPU: Sprich mit Ärzt:innen oder Heilpraktiker:innen über einen Test. Die Diagnostik und Supplementierung bei HPU gehört in ärztliche/heilpraktische Hand.

Mein traumasensibler Ansatz versteht sich als ergänzende Begleitung auf körperlicher und nervensystemischer Ebene – nicht als Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Versorgung.

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