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Leuchtende Wildblumenwiese

Körperlogik

Eine Einladung, deinen Körper nicht länger als Problem zu betrachten.

Einsicht und das Erkennen von Mustern ist ein erster Schritt.

Warum dein Körper Sinn macht

Wenn du neu hier bist, beginne nicht bei Lösungen. 

Beginne beim Verstehen. 

​​In meiner Arbeit betrachte ich Körper, Nervensystem und emotionales Essen nicht getrennt voneinander.

Viele Muster ergeben erst dann Sinn, wenn wir sie zusammen betrachten. Dein Körper ist kein Gegner, den es zu optimieren, zu kontrollieren oder zu überwinden gilt – er ist ein intelligentes System,

das auf seine Weise versucht, Sicherheit herzustellen.

Blumen auf rissiger Erde
Nahaufnahme einer Blume

Sicherheit vor Kontrolle

Sicherheit vor Umsetzung

Körper sind keine Maschinen.

Körper reagieren nicht linear.

Sie antworten auf Stress, Beziehung,

Versorgung und Rhythmus. 

Blutzucker, Nervensystem, Essen, Gewicht, Erschöpfung wirken immer miteinander.

Viele Menschen versuchen Veränderung über Einsicht. Sie verstehen ihre Muster. Sie kennen die Zusammenhänge. Und doch bleibt die Umsetzung schwer. 

Das ist kein persönliches Scheitern.

Das ist Körperlogik. 

Beide Systeme sind nicht für Stillstand gemacht. Sie brauchen Bewegung. 

Stabilität entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern durch die Fähigkeit,

nach Ausschlägen wieder zurückzufinden.

Ein Nervensystem im Alarm und ein instabiler Blutzucker erschweren jede Veränderung. 

Nicht aus Widerstand — sondern aus Schutz.

Deshalb beginnt meine Arbeit nicht bei Regeln, sondern bei Stabilisierung.

Farbenfrohe Blumen am Seeufer

Dabei ist mir besonders wichtig:

Nicht jedes Mehrgewicht ist Ausdruck von Stress, Trauma oder Dysregulation.
Nicht jeder hohe BMI erzählt eine Leidensgeschichte.

Menschen können mehrgewichtig und gleichzeitig metabolisch gesund, stabil und reguliert sein.
Körpervielfalt ist real.
Gesundheit ist komplex.
Und Gewicht allein ist kein Diagnosetool für eine Lebensgeschichte.

Diese Reihe ist keine Pathologisierung von Körpern.

Sie ist ein Perspektivwechsel für Menschen, die unter ihren Symptomen leiden – und sich fragen, warum ihr Körper scheinbar „nicht mitspielt“.

Wir werden anschauen:

  • warum Regulation nicht mit Dauerentspannung gleichzusetzen ist

  • warum der Körper Schutzstrategien entwickelt

  • warum Willenskraft selten die Lösung ist

  • wie Double Binds unser System festhalten

  • warum Mikrotraumata langfristig erschöpfen

  • und weshalb Schuld eine zu einfache Erklärung ist

 

Abstrakte Blumenkunst
Nahaufnahme einer rosa Blume

Es geht nicht um Optimierung.

Es geht um Verständnis.

Denn oft beginnt Veränderung nicht mit Disziplin –

sondern mit dem Moment, in dem der Kampf aufhört.

Rechtlicher Hinweis

Die Inhalte dieser Website und der Blogartikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische, therapeutische oder heilkundliche Beratung dar. Sie ersetzen weder die Diagnose noch die Behandlung durch Ärzt:innen, Diabetolog:innen, Psychotherapeut:innen oder andere medizinische Fachpersonen.

Bei gesundheitlichen Beschwerden oder bestehenden Erkrankungen wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Fachperson. Änderungen von Medikation, Therapie oder Ernährung erfolgen ausschließlich in eigener Verantwortung und in fachlicher Abstimmung.

Und gleichzeitig gilt: Du kennst deinen Körper am besten. Begegne ihm mit Achtsamkeit, Eigenverantwortung und Freundlichkeit.

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